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Eine Arbeit von: Lisa Hagemann
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Holzleistenmodul
Recycling von Holzleisten
Die Faszination für die Farbe und Struktur, sowie für die Vielfalt, die altes
Holz aufzeigt, entwickelte sich ein Konzept für ein vielseitig verwendbares
Modul aus alten Holzleisten.
Durch reines Auffädeln der Leisten über eine Baumwollschnur werden die einzelnen
Elemente verbunden. Ohne zusätzliche Verbindungsmittel, sondern nur über Knoten
und Schlaufen entsteht ein neues Ganzes.
Dieses Modul kann, mit aus Stoff angebrachten Taschen, als Aufbewahrungselement
in Küche oder Schlafzimmer verwendet werden.
Mit Hilfe einer erweiterten Konstruktion fügt sich dieses Modul zu einer
Schaukel oder formt sich durch Aneinanderreihung der farbigen Leisten zu
einem spannenden Gefüge für einen Fußboden- oder Wandbelag.
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Eine Arbeit von: Janika Kupfer
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„Millipede“
Recycling von Staketen/Geländerstäben
Der Grundgedanke dieses Entwurfes gründet in der Idee, die Form
der Geländerstäbe in einen neuen Kontext zu stellen, um somit
eine Form zurückzuholen, die immer weniger Bestandteil des Flures
und somit der Treppe ist. Als Produkt entstand die Idee einer
Garderobe mit dazugehöriger Sitzbank.
Die Vielfalt und Vielzahl an Geländerstäben vereinen sich in einer
flexiblen Sitzbank, die zu einem Stuhl gebogen werden kann. Wie ein
Tausendfüßler (millipede) scheint dieser an der Wand hochzukrabbeln.
Das Garderobenband,das mithilfe von CNC-Technik gefräst wurde,
schlängelt sich an der glatten Wandfläche entlang. Die Formsprache
besteht aus den Außenkonturen der Geländerstäbe.
Auch die Ausschnitte im Treppengeländer sowie die Zusammensetzung
des Bodenbelages stellen die Formen der Staketen dar.
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Eine Arbeit von: Anna-Katharina Spielvogel

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Arbeitsplatz für zwei Charaktere
Recycling von Fensterläden
Aus der Faszination für alte Fensterläden heraus entwickelte sich der
Gedanke, diese zu recyceln und ihnen eine neue Bedeutung zu geben, indem
sie in einen neuen Kontext gesetzt werden.
Im Laufe des Prozesses entstand die Idee, jeweils einen Arbeitsplatz
für einen rationalen sowie einen kreativen Menschen zu entwickeln.
Für die strukturierte, geradlinige Vorgehensweise des Rationalen wurde
ein geschlossenes Möbel entwickelt, das über seine rein funktionalen
Aspekte hinaus Sinnlichkeit und Emotionalität erhält. Verschiedene
Fächer im Inneren und Beutel, die durch das Verweben von Leder durch
die CNC-bearbeitete Füllung des Fensterladens entstehen, bieten Stauraum
für Arbeitsutensilien und persönliche Dinge wie Fotos und Erinnerungen.
Die Vielschichtigkeit und Flexibilität des Rationalen spiegelt sich
in den Ebenen des Raumes wider. Nicht nur der Schreibtisch selbst,
sonder auch die mit Korklinoleum verkleidete Wand kann als Arbeitsfläche
genutzt werden und bietet Ausbreitung in den Raum. Der recycelte
Fensterladen unterstützt dieses Prinzip und kann flexibel im Raum bewegt
werden. Über eine spezielle Konstruktion kann er an Schreibtisch und
Wand angedockt werden, so dass er nicht nur zum Organisieren der Arbeit
sondern auch als Paravent dient.
Die drehbaren Füllungen erhalten verschiedene Funktionen zum Organisieren
der Arbeit und können durch Bewegung ein-oder ausgeblendet werden.
"Der Kreative"
"Der Rationale"
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Eine Arbeit von: Guido Spriewald
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– eine mobile Küche
Die mobile Küche erinnert an eine Art „Nomadengefährt“, mit dem
sich alle nötigen Utensilien zum Kochen zu jedem beliebigen Ort
transportieren lassen. Ob als Eckformation oder als für uns so gängige
„Küchenzeile“ – die mobile Küche ist individuell, in formaler
und funktionaler Hinsicht.
Das auf recycelten Fahrradreifen gebaute Holzkonstrukt beinhaltet
individuellen Stauraum für Geschirr, eine Spüle, sowie einen Gasherd.
In geradliniger Form ziehen sich gebogene Stahlelemente, die
Funktionen des Verstauens, Wahrens und der Mobilität beinhalten,
konsequent durch den Entwurf. Diese Elemente sind nach dem Prinzip
des Umfassens der Holzelemente geformt.
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Finissage | Recycling Interieur
19.April 2011 Emilienstraße 45 - 32756 Detmold
6 Wochen lang waren die Arbeiten der Masterstudierenden von
Prof.‘in Dipl.-Ing. Eva Filter im Casino der Detmolder Schule für
Architektur und Innenarchitektur zu sehen. Unter dem Titel „Recycling Interieur“
entstanden nicht nur neue Ansätze und Denkweisen zum Thema Recycling, sondern
auch ganzheitliche Innenraumkonzepte. In Kooperation mit Martin Blöcher
der Firma Blöcher Baustoff-Recycling in Lemgo wurde nach alten Dingen gesucht,
um sie anschließend zu bearbeiten, in neue Kontexte zu setzen und
Bedeutungswelten zu eröffnen. Entstanden sind vielfältige Ideen: Dachbodenexperimente,
neue Arbeitsplatzdefinitionen, innovative Kücheninstallationen, Treppenräume, die
vielschichtig an alte Formen erinnern, Resteverwertung, neue Rahmen für alte Möbel,
Arbeitstechniken im Umgang mit Vorgefundenem.
Beendet wird die Ausstellung am 19.April 2011 mit einer Finissage.
Alle Interessenten sind herzlich eingeladen, ein letztes Mal die Welt
des Recyclings zu durchlaufen. Ab 18.00 Uhr wird Herr Blöcher am Casino
mit seinem Recyclingmobil für Essen und Getränke sorgen.
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Feuer & Flamme21.09.2013 - 22.09.2013 Ein Markt gegen das Verschwinden der Dinge Alte-Ziegelei | Lemgo Entrup Weitere Infos
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